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    3 months ago

    Aber das “wir reißen den Palast der Republik ab, um ein dummes Stadtschloss wieder aufzubauen” ist halt selten geschichtsvergessen gewesen.

    Naja, aber ist der Palast der Republik nicht selber überhaupt erst durch ideologisch motivierte Geschichtsvergessenheit entstanden? Die DDR hat ja ganz bewusst Teile des “Alten Berlins” zerstört, die sie aus dem Stadtbild tilgen wollte, unabhängig oder sogar trotz der kulturellen Bedeutung. Das kann man bei der Sache nicht ausblenden, finde ich.

    • kossa@feddit.org
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      3 months ago

      “DIE haben das auch gemacht, deshalb machen wir das auch” halt immer die dümmstmögliche Begründung. Den Zyklus zu durchbrechen ist ja eigentlich die großmütige Tat. Das hätte man stehenlassen sollen und genau diese Dinge damit anprangern/daran erinnern sollen.

      Mal davon ab, das das halt auch immer ein kleines, symbolisches Puzzlestück in der Aberkennung der Lebensrealitäten von DDR Biographien ist. Sowas nach hundert Jahren abzureißen ist halt auch was anderes, als nach 30 Jahren.

      • Quittenbrot@feddit.org
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        3 months ago

        “DIE haben das auch gemacht, deshalb machen wir das auch” halt immer die dümmstmögliche Begründung

        Da würde ich dir zustimmen, wenn man den PdR abgerissen hätte, um da wiederum irgendeinen seelenlosen 2000er-CAD-Architekturstil-Bürokomplex hinzukloppen.

        Stattdessen hat man probiert, die “Wunde” im dortigen Stadtbild zu heilen, die mit der relativ kompromisslosen Implementierung des Fremdkörpers PdR und seines direkten Umfeldes dort bewusst geschaffen wurde. Über die Ausgestaltung im Detail kann man trefflich streiten, aber das Stadtschloss als Gebäude probiert sich nüchtern betrachtet schon besser in das Bestehende einzufügen.

        Mal davon ab, das das halt auch immer ein kleines, symbolisches Puzzlestück in der Aberkennung der Lebensrealitäten von DDR Biographien ist.

        Wieso denn? Wir leben im Jahr 35 des wiedervereinigten Deutschlands. Spuren sowohl der Bonner Republik als auch der DDR verblassen da natürlich. Haben heute nicht die meisten Leute mehr Zeit im vereinigten als im geteilten Deutschland verbracht? Viele Orte meiner Erinnerungen gibt es heute auch nicht mehr, das begreife ich jedoch nicht als “Aberkennung meiner Lebensrealität”, sondern als die Tatsache der Vergänglichkeit der Zeit.

        • foenkyfjutschah
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          3 months ago

          ick frach mir echt wat euch auswärtje motiviert, so ausführlich über die bauliche ausstattung in einer anderen stadt zu lamentieren.

          • Quittenbrot@feddit.org
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            3 months ago

            Gilt das auch für die “Auswärtjen”, die den von dir verlinkten Offenen Brief unterschrieben haben? Oder ist das da was anderes?

            • foenkyfjutschah
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              3 months ago

              ja, die sind vom fach. dein beitrag zur sache des ddr-städtebaus ist unsachlich, reaktionär und ignorant. guten abend!

              • Quittenbrot@feddit.org
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                3 months ago

                Lol! :D So kann man sich natürlich auch um eine Auseinandersetzung mit Argumenten drücken: einfach mit den ganz großen Adjektiven überziehen und dann die Finger in die Ohren stecken. Aber wenn das dein Stil ist, werde ich dich nicht stoppen. Tut mir leid, wenn ich dir mit meiner Aussage zu nahe gekommen bin.

                • foenkyfjutschah
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                  3 months ago

                  ich habe kein interesse an einer auseinandersetzung um altbekannte phrasen, das ist korrekt.