Der Iran hat offenbar begonnen, die Strasse von Hormus zu verminen. Das bedeutet, die Weltwirtschaft muss sich für viele Monate auf stark steigende Preise für Öl, Gas und Düngemittel einstellen - und natürlich Dinge die davon besonders viel als Vorprodukte brauchen.

Die Hoffnung, das Öl und Gas ewig billig bleiben, ist anscheinend gealtert wie Milch.

Länder in Ostasien wie Thailand reagieren bereits darauf: Home Office, Viertagewoche, Reduktion von Klimatisierung, Schließung bestimmter öffentlicher Einrichtungen. (Edit:) Dänemark auch, allerdings mit Appellen.

Was sind eure persönlichen Massnahmen und Strategien?

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    2 days ago

    Tja…weinen, ein bisschen. Wünschen, man würde in einem isoliertem Neubau wohnen (in sinnvoller Größe sowas wie 60m2 für zwei Personen gerade schlappe 1800-2000€ kalt) oder mit Wärmepumpe heizen dürfen. Laut Vermieter aber keine Option da diese Dinger ja nicht funktionieren können… Abwägen ob man fast jeden Tag erheblich zu früh (dann aber ne Stunde früher, einchecken geht da aber nicht ist Privatvergnügen) oder zu spät zur Arbeit kommt weil der Zug hier nur noch selten tut was er soll (über eine Lösung wollen sie 2040 nachdenken). Fast 40km über bergiges Gelände pro Strecke schaffe ich gerade leider nicht mitm Rad. Hängen leider wieder am Verbrenner nachdem der Elektroroller den Geist aufgegeben hat. E Auto leider nicht machbar, da hier keine Lademöglichkeit in 1km Umkreis und eine Neuanschaffung (noch) teurer ist als das bestehende Fahrzeug…Weiter wenig Erdöl-intensiv und weiter wenig konsumieren, träumen von besseren Zeiten mit funktionierendem ÖNPV…